2025 Wander- und Radwoche in Bramberg

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr waren wir auch heuer wieder in der letzten Juniwoche in Bramberg am Wildkogel. Der Wildkogel ist sozusagen der Hausberg von Bramberg, aber auch bei den Neukirchnern am Großvenediger zählt er als solcher.
Im Hotel Kaserer, auch Straßenwirt genannt, war der Stützpunkt für uns 55 Wanderer und Radfahrer.

Wieder gehörte auch die Nationalpark-Sommercard mit dazu. Mit ihr konnten wir Seilbahnen, Busse, Museen und viele andere Angebote kostenlos oder zu reduzierten Preisen in Anspruch nehmen. Wir konnten fast die ganze Woche unsere Autos auf dem Hotelparkplatz stehen lassen und waren trotzdem mobil.

 

 

Da alle 55 Teilnehmer an einem Tag nie das gleiche Ziel verfolgten, wäre eine tageweise Berichterstattung etwas schwierig. Das mit den unterschiedlichen Zielen war auch gut so, denn man kann nicht alle Wanderer mit unterschiedlichen Interessen und Leistungsvermögen bei einer gemeinsamen Tour zusammenhalten.
Wir hatten auch heuer wieder viele Radfahrer mit dabei, die häufig ihre eigenen Wege verfolgten.
Somit ist der Bericht nach Touren getrennt, die Reihenfolge hat dabei aber keine Bedeutung.

Auch manche Frauen machten sich manchmal in einer Gruppe selbständig, wie man im nächsten Bild sehen kann.

 

Frauenpower am Wildkogel

Weitere Fotos und Infos siehst Du immer wenn Du auf ein Bild klickst.

 


Wildkogel – Walsbergalmrunde

*******Bei der Bergstation der Smaragdbahn startete unsere Walsbergalmrunde. Sie führte zunächst auf den Wildkogel hinauf. Vom Gipfelkreuz folgt man dann der Beschilderung Walsbergralm Rundweg. Dieser führt dann auf der süd-östlichen Seite des Wildkogels wieder steil bergab, bevor der Weg wieder flacher wird. Man kommt dann zu einer Art Schaukasten mit Christus und Maria, verbunden mit dem Wunsch uns vor Unwetter zu beschützen. Man nennt es auch Wetterkreuz. Der Rundweg wechselt jetzt die Richtung und führt nach Westen. Es gibt immer einen wunderschönen Ausblick auf die Berge der Venedigergruppe und hinunter ins Salzachtal, nach Bramberg. Dann geht es  leicht absteigend zum Hochscherm, der Walsbergalm und dann leicht ansteigend zum Wildkogelhaus. Von diesem kann man entweder zur Mittelstation oder zur Bergstation der Smaragdbahn wandern.

zum Fotobericht


Wildkogel – Geisl Hochalm

*******Von der Bergstation der Smaragdbahn gibt es zwei Möglichkeiten zur Geisl-Hochalm zu kommen. Entweder man geht über den Wildkogel den sogenannten Panoramaweg, oder man geht um die Speicherseen herum und über den Almenweg hinunter.
Diese Alm wurde im letzten Jahr von der ganzen Gruppe besucht. Die Fitteren nahmen den Panoramaweg, die anderen den Almenweg.
Direkt bei der Geisl Alm beginnt auch noch der Zirbenweg.  Ein Weg durch einen der größten naturbelassenen Zirbenwälder der Kitzbühler Alpen.
Man kann von hier auch noch weiter zur Baumgartenalm absteigen.

zum Fotobericht


Wildkogel – Mountain Cart

*******Ab Freitag war die Smaragdbahn geöffnet und so bestand auch die Möglichkeit von der Bergstation bis zur Mittelstation mit dem sogenannten Mountain Cart, eine Art Dreiradler, hinunter zu fahren.

Die kurvenreiche Mountaincart-Strecke ist ein echt abgefahrenes Sommererlebnis. Auf den ca. 4 Kilometern bis zur Mittelstation (1.624 m Seehöhe) sorgen die geländegängigen, dreirädrigen Carts für den richtigen Drive.

Fünf Mutige von uns gaben sich dem Vergnügen hin.

zum Fotobericht


Krimmler Wasserfälle (Achental)

*******Auch heuer waren die Krimmler Wasserfälle!  für einige von uns ein Thema. Über eine Höhe von insgesamt 380 Metern donnern die Wassermassen im Pinzgauer Ort Krimml über drei Kaskaden in die Tiefe.
Den Ursprung der Krimmler Wasserfälle bildet die Krimmler Ache. Sie beginnt am Ende des Krimmler Achentals, durchfließt zuerst sanfte Almböden, um dann als tosender Gletscherbach die gewaltigen Stufen hinab zu stürzen.

Wir sind diesmal vom oberen Wasserfall noch bis zur Hölzlahneralm  (2,5 km) weitergegangen.

zum Fotobericht


Habachtal – Smaragdweg

*******Nicht zum ersten Mal hat eine größeren Gruppe einen Ausflug ins Habachtal unternommen. Der Smaragdweg im Habachtal ist ein faszinierender Wanderweg im Nationalpark Hohe Tauern. Der Weg führt durch eines der mineralienreichsten Täler der Hohen Tauern und bietet entlang des Weges elf Stationen, an denen Besucher heimische Mineralien und die Geologie der Region erkunden können.
Wir wanderten bis zur Enzianhütte. Kurz danach käme noch der Alpengasthof Alpenrose, wo Du dir eine Ausrüstung ausborgen kannst um selbst im Habach nach Smaragden zu schürfen.
Für die Rückkehr haben wir vorsorglich schon am Vortag den Smaragdexpress gebucht, der uns von der Enzianhütte bis Bramberg zurück brachte. Alles kostenlos mit der Nationalpark Sommercard.

zum Fotobericht


Kneippzentrum

*******Das Kneippzentrum in Bramberg am Wildkogel bietet eine wunderbare Möglichkeit, sich zu erfrischen und zu entspannen. Hier kannst Du die beruhigenden Kneippbecken nutzen, um deine Füße im kalten Wasser zu baden. Dies regt die Durchblutung an und stärkt das Immunsystem. Zusätzlich gibt es Dehnübungen und Barfußpfade, die ebenfalls zur Entspannung und Gesundheit beitragen.

Die Kneippanlage erreichst Du von unserem Hotel auf direktem Weg in ca. 20 Minuten zu Fuß.

Von dort kannst Du im Salzachtal viele Wanderungen auf fast ebenen Gelände machen.
zum Fotobericht


Radtouren

*******Es gibt viele Touren die Du mit einem E-Bike bezwingen kannst. Die Touren führen durch idyllische Täler wie das Habachtal, das Ober- und Untersulzbachtal sowie das Krimmler Achental.

Diese Strecken bieten atemberaubende Ausblicke und die Möglichkeit, die Natur hautnah zu erleben.
Auch der Tauernradweg führt in Bramberg vorbei.

Im Rahmen der Wildkogel-Arena-Sommercard war sogar eine kostenlos geführte Radtour mit 27 km und 870 Höhenmeter mit inbegriffen.
Auch der Transport des E-Bikes mit der Wildkogelbahn ist gratis.

Es wurden durchaus auch anspruchsvollere Touren ausgewählt, die vielleicht nur 43 km weit gingen, aber wo dabei satte 1.700 Höhenmeter zu überwinden waren.
zum Fotobericht


Venedigerweg

*******Dieser Weg liegt im Oberen Sulzautal. Hier ist die Anreise mit dem eigenen Auto erforderlich. Von unserem Hotel erreicht man den Gebührenparkplatz in einer knappen halben Stunde.
Kurz nach dem Parkplatz überquert man auf einer 60 m langen Hängebrücke die Ache. Danach führt der schön angelegte Wanderweg (Pfad) zügig durch den Wald hinauf zur Kampriesenalm und bietet dabei mit mehreren Attraktionen eine abwechslungsreiche Wanderung.  Um Kinder bei Laune zu halten, wurden mehrere Stempelstellen entlang des Weges platziert.
Kurz bevor man die Berndlalm erreicht, bietet sich ein großartiger Blick auf den Seebach– und den Graseckwasserfall. Von der Berndlalm hat man einen einzigartigen Blick in das Obersulzbachtal und auf den 3.360 m hohen Großen Geiger.
Für den Abstieg nahmen wir dann die Forststraße um unsere Knie zu schonen.
PS: Den Parkplatz bezahlt man erst ganz unten beim Automaten in der Näher vom GH Siggen.
zum Fotobericht


Resterhöhe – Zweitausender 

*******Mit der Panoramabahn Kitzbühler Alpen fuhren wir von Hollersbach auf die Resterhöhe.
Von der Bergstation ging es zunächst hinunter zum Speichersee und von diesem dann immer leicht ansteigend zum Gipfelkreuz des Zweitausender. Die genaue Höhe beträgt allerdings 4 m über 2000.
Aufgrund einer schlechten Wettervorhersage entschieden sich einige wieder zur Seilbahn zurück zu gehen. Die Mehrheit hat aber den Abstieg zur Baumgartenalm gewählt, die auf 1.400 m liegt. Einige haben dabei noch vorher den Umweg über den Roßgruberkogel  2.156 m genommen.
Auf der Baumgartenalm hat uns dann der schon lange angekündigte Starkregen erwischt. Das war aber relativ egal, denn wir ließen uns ohnehin mit dem Taxi abholen, da der Rückweg bis Bramberg über 10 km lang gewesen wäre.

zum Fotobericht


Durlaßboden Stauseerunde

*******Erstmals erkundete eine größere Gruppe den Durlaßboden Stausee. Eigentlich waren zwei unterschiedliche Runden vorgesehen, eine um den Durlaßboden Stausee und eine kleine Runde um den Finkau Stausee, aber die Gruppe kombinierte beide Runden, sodass eine Strecke von über 12 km zustande kam.

Ausgangspunkt war der Parkplatz beim Gasthaus Finkau.

zum Fotobericht

 


Ambrosiusweg

*******Am letzten Tag mussten wir nochmals auf den Wildkogel rauf. Diesmal nur bis zur Mittelstation um von dort eine leichte Wanderung auf dem Ambrosiusweg zu machen.
Dieser führt zunächst bergab zur Ambrosiuskapelle wo sich auch ein kleiner See befindet.
Am Ende führte uns der Weg durch ein schönes Waldstück wieder zurück zur Mittelstation.

Anschließend fuhren noch einige weiter bis zur Bergstation um den entweder mit den Mountain Carts zu fahren oder um noch eine kleine Runde zu gehen, wie z.B. auf die Geisl Hochalm.

zum Fotobericht


Bramberger Dorffest

*******Wie schon im letzten Jahr wurde von Freitag bis Sonntag das Bramberger Dorffest veranstaltet. Diesmal das 40. Mal.
Einer der Eingänge befand sich unmittelbar vor unserer Hotel-Terrasse.

Mit dabei waren:
* Die Draufgänger
* Die Jungen Zillertaler
* Hannah
* Marc Pircher
* und wir!

zum Fotobericht


Den Bericht dazu aus dem Sportmagazin (Sept. #187) findest Du hier

Published On: Juli 10th, 2025